Donnerstag, 16.06.2016

Java - Eine Rundreise mit den Mädels

Ja es gibt mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich habe mir diesmal wirklich vorgenommen, meine Posts die letzten Wochen wieder etwas regelmäßiger zu gestalten ?

Also beginne ich mit einem Zeitsprung zurück in meine erste Ferienwoche. Geplant war ein Trip mit dem Auto durch Java und unser Zeitplan war auch eigentlich sehr gut durchdacht. Ursprünglich hatten wir vor am Samstagabend gegen 17.30 Uhr in Legian loszufahren Richtung Java, sodass wir ohne Probleme nach 6-7 Stunden Fahrt beim Ijen Vulkan ankommen, noch ein wenig im Auto schlafen und eben diesen dann um 02.00 Uhr nachts besteigen um das "Blaue Feuer" und den Sonnenaufgang zu sehen. Wie so vieles im echten Leben kommt es anders als gedacht. Aufgrund mehrere Feiertage war der Verkehr die Hölle!! So etwas hab ich echt noch nie erlebt und auch Arda unser Fahrer war geschockt wie viel letztlich auf den Straßen los war! Nach 6,5 Stunden fahrt waren wir erst bei der Fähre und alles hat sich Stunden nach hinten verschoben, weshalb wir unseren ursprünglich Plan ändern mussten und die Vulkanbesteigung auf den Rückweg verschoben haben. Nun gut, nach der Tortur sind wir zur "Red Island" gefahren. Warum der Strand so heißt hab ich nach wie vor nicht richtig verstanden ? Dort haben wir uns jedenfalls für 4 Stunden eine Sonnenliege gemietet und erstmal bis 8.30 Uhr geschlafen. Als wir wach wurden mussten wir feststellen, dass der Strand bereits sehr gut besucht und wir die einzigen Weißen waren. Java ist allgemeine nicht so an Touristen gewöhnt wie Bali, was wir auf unserer Tour immer wieder gespürt haben. Denn kurz nach dem wir aufgewacht sind kamen auch schon die ersten Menschen zu uns und wollten Bilder mit uns machen und das sollte erstmal nicht aufhören :/ Naja nach unserem ungewollten Fotoshooting, viele haben auch einfach so Bilder gemacht ohne uns vorab zu fragen, haben wir uns "frisch" gemacht und sind frühstücken gegangen. Nach einem stärkenden Pfannkuchen ging es gegen Vormittag wieder ins Auto um zum Bromo, einem der aktivsten Vulkane Javas, zu fahren. Der Verkehr war nach wie vor irre und so hat auch diese Fahrt wieder sehr viel länger gedauert als gedacht. Als wir Frühabends nach knapp 1,5 Tagen im Auto und ohne wirklichen "Programmhöhepunkt" in unserem Homestay, welches nicht wirklich schön und das Bad etwas eklig war, angekommen sind, könnt ihr euch wahrscheinlich vorstellen, dass die Stimmung nicht ihren Höhepunkt hatte. Wir sind mit Arda und Irwan, dem anderen Fahrer, an diesem Sonntagabend nur noch kurz etwas Essen gegangen und haben uns dann recht fix ins Bett begeben, da wir alle sehr k.o. waren.

 

Unser geliebtes Auto Morgens am Schlafen Red Island Beach Fotoshooting mit den Locals Franzi, Ich, Lävke & Anni Abendessen im kleinen Warung

In der Nacht von Sonntag auf Montag hieß es dann wieder aufstehen, denn die zweite Vulkanbesteigung stand an. Wobei Besteigung ein klein wenig übertrieben ist ? Wir sind mit einem Jeep nachts bei uns losgefahren und erstmal eine Stunde Richtung Bromo gedüst, bis wir am Ticketschalter waren. Dort haben wir uns alle total vermummt mit unseren Schals, wie Arda es uns aufgetragen hat. Der Grund für dieses Versteckspiel war der Eintrittspreis für die Vulkanlandschaft. Einheimische Zahlen nämlich nur 90.000 Rupiah (ca. 6€) und Ausländer müssen 240.000 Rupiah (ca. 16€) bezahlen. Schweinerei, oder?! ? Naja unsere Maskerade hat funktioniert und wir haben nur den Local Preis bezahlt, juhu smilelaughing Dann ging es mit dem Auto zu einem Aussichtspunkt von wo aus wir die verschiedenen Krater der Vulkanlandschaft sehen und den Sonnenaufgang beobachten konnten. Leider war es an dem Tag ziemlich wolkig, weshalb der Sonnenaufgang nicht so spektakulär war.

Aufwärmen mit einem Kakao Warten auf den Sonnenaufgang Bromo im Hintergrund Die Sonne kommt Selfie Time Asiaten-Style Blumen Bären Händler auf dem Weg zum Auto

Dann ging es den Berg wieder ein Stückchen runter Richtung des aktiven Kraters. Auf dem Weg haben wir immer wieder Stopp gemacht um Bilder aufzunehmen. Die Landschaft dort hat mich an die Kanaren erinnert, was ja nur verständlich ist laughing Aber trotzdem total faszinierend und in echt wesentlich schöner als es auf Bildern rüberkommt, wie es ja meist ist.

Die 4 von der Tanke Kussi

Unten bei dem Krater angekommen konnte man sich entweder ein Pferd mieten und ein Stück zum Vulkan reiten, das letzte Stück musste aber ohnehin zu Fuß erklimmt werden, oder die komplette Strecke zu Fuß laufen. Auch wenn ich gerne mal reite, taten mir einerseits die Tiere leid, andererseits war die Strecke nun wirklich nicht weit, geschweige denn anspruchsvoll, weshalb Lävke und ich mit Arda zu Fuß gegangen sind. Anni und Franzi haben sich den Pferdetransport gegönnt und sind das erste Stück "geritten" (eher geführt worden). Der letzte Abschnitt nach oben zum Krater muss man über eine Treppe zurücklegen. Da dort aber alles sehr sandig und der Boden super weich ist, ist die Treppe nur am Anfang eine wirkliche Treppe. Gegen Ende wurden die Stufen eine einzige Rutschpartie, aber das hat uns natürlich nicht aufgehalten. Wenn man dann oben am Krater angekommen ist und in den aktiven Vulkan schaut, ist das ein atemberaubendes Gefühl. Bei unserem Besuch lag der letzte Ausbruch nur ein paar Wochen zurück und man könnte noch überall die Spuren der Lavaflüsse sehen. Also wirklich ein Gefühlschaos das man da oben durch macht, irgendwie ist einem mulmig bei dem Gedanken was da für eine Naturgewalt lodert aber gleichzeitig ist es auch unglaublich faszinierend.

Tote Landschaft Fotografen am Werk :D Im Hintergrund die Treppe Der Ring muss zerstört werden :D Mordor ?! Bisschen rumalbern Ciao Ciao Bromo! Quatsch muss auch mal sein :)

Nach der Tour am Bromo ging es zurück zu unserer Unterkunft, wir haben uns nochmal frisch und auf den Weg nach Yogyakarta gemacht. Eigentlich wollten wir zwischendurch noch an einem geheimen  Strand halten den nur Locals kennen, aber dann hat uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Himmel öffnete seine Schleusen und es hat wie aus Eimern gegossen. Also haben wir auf unserem Umweg Kehrt gemacht und haben den Tag wieder nur im Auto verbracht. Also falls jemand in nächster Zeit einen Java Trip geplant hat, plant genügend Zeit für Stopps ein, ansonsten verbringt ihr wie wir die meiste Zeit im Auto laughing Ich weiß auch gar nicht was wir falsch gemacht haben, dass wir erst mitten in der Nacht in Yogyakarta angekommen sind. Es war jedenfalls so und zu allem Überfluss haben wir das Hostel ewig nicht gefunden... Als wir es dann endlich mit der Hilfe des Leiters gefunden haben, er ist ein Freund von Irwan und hat uns an einer Kreuzung abgeholt und uns den Weg gezeigt, waren wir alle nur heilfroh ins Bett zu kommen. Am nächsten Tag haben wir mal "ausgeschlafen" und dann super leckeres Frühstück bekommen. Das Hostel war sowieso der Wahnsinn, ganz neu und richtig schön und der Besitzer super hilfsbereit.

Sogar im Supermarkt - Selfie Time Fashion Queen on Tour Hochbett im 10er Schlafsaal Bad im Freien Lecker Frühstück :)

Er hat dann gleich an dem Tag eine Tour durch Yogyakarta mit uns gemacht. Wir haben zuerst den Sultanspalast besichtigt und Daddey, der Besitzer des Hostels, hat uns viel über die Geschichte und Politik Javas/Yogyakartas erzählt.

Freudig mit unseren Tickets Der Musik lauschend Mit der Sultanswache Höchste Konzentration Daddey erzählt über Politik Tolles Programm.. :D Kleinster der Sultanswache - so süß!

Danach ging es weiter in eine kleine "Fabrik" in der die für Java bekannten Ledermarionetten hergestellt werden. Dort hat uns einer der Arbeiter den Herstellungsprozess erklärt und was hinter den Puppen steckt. Irgendwie hat fast jedes kleine ausgestanzte Loch eine andere Bedeutung. Das war echt interessant und mir hat es gut gefallen mal ein bisschen mehr über die Kultur zu erfahren.

Souvenir Shopping

Danach ging es zum Wasserpalast und zu einer Moschee die seit einem Vulkanausbruch vor Jahrzehnten unter der der Erde liegt. Also ich muss zugeben, dass ich das beides nicht sonderlich sehenswert fand, aber gut kann man im Voraus ja nicht wissen. Wir hatten dort jedenfalls einen super komischen Typen der uns rumgeführt hat, der war echt ziemlich Strange und ich frag mich jetzt noch was er genommen hatte laughing Außerdem ist die ganze Zeit einen Frau mit ihrem Eiswasgen hinter uns hergefahren. An sich stört mich das ja nicht, aber der Wagen hat in einer Dauerschleife eine ziemlich monotone Melodie abgespielt und ich war kurz davor durchzudrehen, haha laughing Selbst wenn ich jetzt diese Melodie höre, muss ich sofort daran zurückdenken.

Am Eingang des Wassertempels Auf dem Weg in die Moschee Normal... ...und am rumkaspern

Zum Abschluss des Tages sind wir noch zur Tempelanlage Prambanan gefahren und haben sie besichtigt. Dieser und der Borobodur Tempel waren für mich die "Must Sees" in Yogya und sie haben mich auch nicht enttäuscht. Der Prambanan ist riesig, wenn auch viele der Türme nur noch halb stehen oder komplett eingefallen sind. Aber genau das hat den Charme für mich ausgemacht. Nachdem wir ein bisschen umhergewandert sind und zahlreiche Bilder gemacht haben, sind wir nach einem langen Tag, an dem wir auch wirklich mal was unternommen haben, glücklich und geschafft zurück zu unserem Auto und ins Hostel gefahren. Am Abend haben wir nur noch in einem Restaurant in der Nähe gegessen und sind dann müde ins Bett gefallen.

Girlies <3 Abspacken :D Schmuse Zeit Schon wieder am Shoppen

Okay, wie ihr sehen könnt sind wir echt sehr sehr viel zwischen den Steinen hin und hergesprungen, haha laughing Achja und das 5. Mädel auf den ersten Bildern ist Hailee, eine Kanadierin aus dem Hostel, die am Anfang bei unserer Tour dabei war tongue-out

Mittwochmorgen wollten wir uns eigentlich auf einem Hügel über dem Borobodur Tempel den Sonnenaufgang anschauen, haben es aber letzten Endes gelassen, weil alle meinten dass es sich nicht lohnt und super bewölkt sein wird. Daher konnten wir nochmal ausschlafen und sind nach dem Frühstück zu dem zweiten großen Tempel in Yogya gefahren. Angekommen am Borobodur Tempel hat die Sonne schon so unglaublich sehr vom Himmel gebrannt, das war echt nicht mehr normal. Nachdem Lävke und ich einen Sarong zum bedecken der Beine bekommen haben, sind wir 4 Mädels mit Arda losgezogen. Auch der Tempel war wieder wunderschön! Ich fand ihn sogar noch schöner als den Prambanan, da mir die Glocken so gut gefallen haben. Das Einzige wirklich enervierende an dem Besuch waren die ganzen Schüler die Bilder mit uns machen wollten. Grundsätzlich habe ich da ja nichts dagegen, wenn man mich vorher fragt, aber so schlimm wie bei diesem Tempel war es echt noch nie!! Irgendwann nach knapp 20 Minuten Bilder machen bin ich dann abgehauen und hab alle weiteren Bilderanfragen nicht ganz so höflich abgewiesen ?

Spaß muss sein! Eine der zahlreichen Schulklassen

Komischerweise (und glücklicherweise) standen die Locals aber gar nicht so auf meine blonden Haare, sondern eher auf Lävke, da sie die blasseste von uns Mädels war und ganz klare blaue Augen hat. Einmal wurde sie sogar im Supermarkt gebeten ein Bild zu machen, haha laughing
Nach dem Tempel sind wir zur Goa Pindul gefahren, eine Höhle, in der ein See ist und auf dem man in einem Donut Reifen durchgezogen wird. Klang besser als es war, da unser Guide kein Wort Englisch sprechen konnte und uns demnach auch keine Fragen beantwortet hat oder uns etwas zu er Höhle erzählen konnte. Außerdem war vor uns eine Gruppe Asiaten die rumgeschrien haben ohne Ende ? Danach haben wir uns sauber gemacht und sind wieder zurück nach Yogya ins Hostel gefahren. Auf dem Nachhauseweg haben wir ganz typisch einheimisch essen wollen, also haben wir Stopp an einem kleinen Wägelchen gemacht, das hinter einer Plane versteckt war, und haben dort Reis, Tempeh, Maisplätzchen und Hähnchen gegessen. Nicht auf Tellern, sondern auf Bananenblättern und nicht mit Besteck, sondern mit den Fingern. In Deutschland würde man nie auf die Idee kommen an einem solchen Ort zu essen, aber hier ist das ganz normal. Ehrlich gesagt hatten wir aber auch ein etwas mulmiges Gefühl dabei und waren froh, dass es allen danach gut ging laughing

Nobles Restaurant

An dem Abend ist nicht mehr viel passiert, wir haben uns früh ins Bett gelegt, da uns der Wecker bereits um 2.30 Uhr wieder aus unseren Träumen gerissen hat. Es stand mal wieder eine laaaaange Autofahrt an. Wir wollten zum Ijen fahren, unterwegs immer nach 2-3 Stunden Pause machen und dann dort so gegen 24 Uhr ankommen, noch ein bisschen im Auto schlafen und gegen 02 Uhr den Aufstieg auf den Ijen antreten. Genau das haben wir dann auch so durchgezogen. Auf dem Weg zum Vulkan haben wir einmal Stopp gemacht und am Meer den Sonnenuntergang angeschaut, das war echt traumhaft!



Nachdem wir am Parkplatz unterhalb des Ijen angekommen sind, haben wir planmäßig noch bis 01.30 in unserem zweiten Zuhause, dem Auto, geschlafen, haben uns dann unsere "Wandersachen" angezogen und um 02.00 Uhr ging es pünktlich los auf den Vulkan. Der Ijen ist berühmt für sein "blaues Feuer" das durch verbrennenden Schwefel entsteht, weshalb er auch so ein Touristenmagnet ist. Ausgestattet mit Gasmasken ging es also erstmal auf den Berg hoch, nur um dann wieder runter in die schwefelgelbe zu wandern. Als wir auf dem Weg nach unten schon in eine hochziehende Schwefelwolke gekommen sind, konnten wir erahnen wie stark es unten stinken wird. Also Maske auf, 10.000 mal verstellt bis sie richtig saß und dann weiter nach unten. Auf dem Weg sind uns auch einige der Arbeiter entgegengekommen die den Schwefel abbauen. Das ist wirklich schrecklich, die tragen 70-100 Kilo diesen steinigen schmalen Weg nach oben für eine Summe Geld, die ich hier lieber nicht nennen möchte. Noch dazu ohne Maske! Wirklich menschenunwürdig undecided Unser Guide war ursprünglich auch einer der Arbeiter, hat sich dann aber während der Arbeit das Bein gebrochen und kann deshalb nicht mehr so schwer tragen. Seitdem macht er die Tour auf den Vulkan und sagt, dass der Unfall das beste war, was ihm passieren konnte. Nunja unten bei dem blauen Feuer angekommen wollten wir grade ein paar Bilder machen als eine so große und starke Schwefelwolke aufgekommen ist, dass ich echt dachte ich pack es nicht mehr. Wir haben nichts mehr gesehen, konnten unsere Augen aber auch gar nicht auf lassen, da sie so sehr gebrannt und sofort getränt haben. Vom atmen, oder dem Versuch ganz zu schweigen, das war trotz der Maske fast nicht möglich. Danach hat es uns allen gereicht und wir wollten ne noch nach oben. Wir haben das blaue Feuer ja bereits gesehen und auf Bildern kommt es auch 0,0 so rüber wie in echt. Hier habt ihr trotzdem ein paar.

Schwefel Eine sehr kleine blaue Flamme

Dann sind wir wieder nach oben und haben am Kratersee den Sonnenaufgang angeschaut. War zwar leider wieder ziemlich bewölkt und daher kein Bilderbuchsonnenaufgang aber der Kratersee war bei Licht überraschend schön, besonders die eisige Farbe hat mir gut gefallen smile



Gegen 08.00 ging es dann wieder nach unten, wir haben uns alle umgezogen und ziemlich mit Deo einparfümiert, da wir so abartig nach Schwefel gestunken haben laughing Und dann wieder rein ins Auto und ab zurück nach Bali. Die Rückfahrt hat wesentlich besser geklappt als die Hinfahrt, der Verkehr war glücklicherweise wieder human. Als wir dann endlich wieder bei uns in der Villa angekommen waren, bin ich echt froh gewesen (besonders auch darüber, dass Auto eine ganze Weile nicht mehr besteigen zu müssen laughing).

Alles in allem war der Trip super super anstrengend, wir waren bestimmt die Hälfte der Zeit im Auto gesessen und auch die Kommunikation mit den Indonesiern oftmals wieder "interessant" - um nicht zu sagen, NERVTÖTEND laughing - aber ich bin einfach nur unglaublich froh, dass ich ihn gemacht habe! Java ist nochmal ganz anders als Bali, nicht so touristisch, klar an manchen Stellen schon, aber grundsätzlich nicht zu vergleichen mit Bali. Was ich alles an Naturschönheiten sehen konnte und für Menschen kennengelernt habe, zeigt mir wieder dass ich alles richtig gemacht habe mit diesem Auslandssemester! So viel neue Kultur zu entdecken macht so unbeschreiblich viel Spaß und hilft einem auch seine Blickweise auf so vieles zu ändern.

Bis bald, Kuss! kiss

Mittwoch, 18.05.2016

Trip in den Norden und Tauchschein

Die letzten Wochen war es etwas ruhig hier auf dem Blog, bitte entschuldigt das vielmals :D Momentan befinde ich mich irgendwo auf dem Meer zwischen Santonda Island und Komodo Island. Es ist bereits die zweite Woche des Semesterbreaks und eigentlich müsste ich ab dem 23.05. wieder zur Uni gehen, aber ich habe nochmal 3 Tage frei bekommen, begründet durch den Besuch meines „Cousins“ Mathias :D Das heißt, ich habe noch bis zum 30.05. frei, wuhuu smileDanach beginnt natürlich wieder der Ernst des Lebens, dieses Faulenzen und rumreisen ist schließlich nicht auszuhalten :D

Ja, was genau ist passiert nach dem letzten Post und dem jetzigen Zeitpunkt (17.05.)? Um ehrlich zu sein seeeeeehr viel, aber ich berichte heute erstmal von unserem Ausflug in den Norden und meinem Tauchkurs. Wenn ich die Tage dann noch mehr Muse habe, schreibe ich denke ich auch schon an dem Post über Java, sonst komme ich hier ja gar nicht mehr auf den aktuellen Stand der Dinge :/ :D Am Samstag den 30.04. haben Anni, Jan, Sebastian, Katinka, Fränk und ich zusammen mit Arda, unserem Fahrer, einen Tagesausflug in den Norden gemacht. Ziel war es den Aling-Aling Wasserfall mit seinen umliegenden kleineren Wasserfällen zu besichtigen und danach noch einen buddhistischen Tempel. Ursprünglich hatten wir auch noch geplant eine Kaffeeplantage anzuschauen, aber leider hat die Zeit dafür nicht mehr gereicht. Ein Glück bin ich noch bisschen länger auf der Insel und kann das nach holen :D

Nachdem wir Samstagmorgen um 7 Uhr von Arda abgeholt wurden ging es erstmal für 3 Stunden im Auto Richtung Norden. Angekommen bei dem Wasserfall mussten die Anderen erstmal was frühstücken. Es ist mir nach wie vor ein Rätsel wie man morgens/vormittags Mie Goreng essen kann, aber jedem das seine :D Gut gestärkt ging es dann mit unserem Guide zu den Wasserfällen.

Hungrige Meute Aussicht beim

An den Aling-Aling Wasserfällen kann man verschiedene Touren buchen. Wir haben uns für die kurze 1 – 2-stündige Tour mit vier verschiedenen Wasserfällen entschieden. Vielleicht fahre ich aber auch nochmal zurück um die 6-stündige Tour zu machen, bei der man alle sieben Wasserfälle, Reisfelder und eine Kaffeeplantage besichtigt. Die Aling-Aling Zwillingswasserfälle sind heilig und man darf nicht bei/in ihnen baden gehen.

  Aling-Aling #2

Als wir sie besichtigt und unsere Fotos geschossen hatten, begann dann der spaßige Teil des Ausflugs. Wir bekamen unsere Schwimmwesten und dann ging es zum ersten kleineren Wasserfall, 12 Meter hoch, den wir runterrutschen durften. Der Weg dorthin war zwar etwas gemeingefährlich, da wir ihn barfuß gehen mussten und die Steine an der ein oder anderen Stelle doch sehr rutschig waren, aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt :D Ich hab während des Rutschens so rumgekreischt, dass ich ungefähr 10 Liter Wasser verschluckt habe und beim Auftauchen erstmal eine leichte Panikattacke hatte, weil ich keine Luft mehr bekommen hab. Egal, war trotzdem genial!! smile

Faxen machen 12 Meter Wasserfall

Danach konnte man einen 5 Meter Sprung machen, nochmal einen kleineren Abschnitt rutschen und am Schluss stand ein 10 Meter Sprung an. Da hat sich bei mir natürlich wieder der Kopf eingeschaltet und ich habe erstmal eine Weile gebraucht, bis ich mich endlich getraut habe. Aber ich wusste, dass ich es unendlich sehr bereuen werde, wäre ich nicht gesprungen – also hieß es ab ins kühle Nass.

5 Meter Sprung Nochmal rutschen Fränk und ich

Vor dem 10m Sprung

Am Anschluss sind wir nach Lovina an den Strand gefahren und haben dort zu eine Kleinigkeit gegessen. Das Restaurant war echt richtig cool, auch wenn sie unsere Bestellungen ein bisschen durcheinander gewirbelt haben laughing

Nach der Stärkung sind wir noch zum „Brahma Vihara“ Tempel gefahren und haben diesen besichtigt. Der buddhistische Tempel ist eher klein und überschaubar, aber wirklich sehr schön smile Er wäre zwar keinen Trip in den Norden wert, aber wenn man in der Gegend ist, sollte man auf alle Fälle einen Abstecher dorthin machen.

   

Am Sonntag darauf hatte ich mein Pooltraining für den Tauschein. Wir haben verschieden Übungen gemacht, wie beispielsweise Maske fluten und anschließend auspusten, das Atemgerät rausnehmen, wegschmeißen und wieder einsammeln oder im Schneidersitz schweben. Das hat schon Lust auf mehr gemacht, jedoch musste ich da noch die letzte Woche Uni vor dem Break mit Zwischenprüfungen hinter mich bringen. Die Prüfungen waren ehrlich gesagt ein Witz. Von den sechs verschiedenen Fächern die ich belege musste ich nur in zweien eine Prüfung schreiben. Business Management war eine „Open Book Klausur“ die Fragen aber immerhin Transferfragen und keine Reproduktion. Bahasa sollte eigentlich ohne Klausur und ohne Handy geschrieben werden. Da wir aber alle leicht aufgeschmissen gewesen wären, haben wir das Ganze mit Hilfe von einem befreundeten Indonesier und verbotenerweise Whatsapp ganz gut hinbekommen.

Am 05.&06. Mai habe ich dann meinen Tauchkurs in Tulamben gemacht. Das hat ziemlich viel Spaß gemacht!! Die ersten beiden Tauchgänge waren in dem Korallengarten direkt vorm Hotel. Wir haben zu Beginn immer ein paar der Übungen wiederholt, die wir bereits im Pool gemacht hatten, und sind dann noch etwas rumgeschwommen und haben die Fische beobachtet. Am zweiten Tag sind wir an einem Wrack tauchen gewesen. Trotz der vielen Taucher die dort unterwegs waren, war es einfach nur super interessant und besonders imposant! Alles in allem hat sich das Ganze wirklich gelohnt smile

Zimmeraussicht in Tulamben Pancake Frühstück

Momentan stehen wir in Flores am Hafen und ich kann das ganze hochladen. Ich werde mich morgen dann gleich an den Bericht von Java setzten um euch weiterhin und wieder etwas regelmäßiger auf dem Stand der Dinge zu halten! smile

Sonntag, 01.05.2016

Gili Trawangan & Abschied von den Mädels

Okay, okay. Schande über mich. Der Post kommt mit ein bisschen Verspätung, aber ich war am Freitag irgendwie total k.o. und wollte einfach mal einen Abend nichts machen. Nun gut, wo war ich stehen geblieben? Richtig bei dem Gili Trawangan Trip.

Für all diejenigen, die nicht wissen was die Gili Inseln sind: das sind drei Inselchen zwischen Bali und Lombok. Gili Meno ist die „verschlafene“ Insel, die besonders bei Pärchen und Hochzeitsreisenden beliebt ist. Gili Trawangan ist die "Party Insel mit" den meisten Möglichkeiten zum Essen- und ausgehen. Und Gili Air soll so eine Mischung aus beidem darstellen. Fakt ist auf alle Fälle, dass es ein Wochenendtrip dorthin eine top Gelegenheit ist um dem Treiben auf Bali zu entfliehen und zu entspannen smile
Wie schon gesagt, wurden wir Mädels zu einer unchristlichen Zeit am Samstagmorgen abgeholt und zum Hafen nach Padang Bai gebracht. Dort haben wir uns erstmal ein paar Kokosnuss-Stückchen als Frühstück geholt und gewartet bis das Boot endlich um kurz nach halb 10 angekommen ist. Nachdem alle ihr Gepäck verstaut haben, konnten wir das Boot besteigen und uns auf die 1,5-stündige Fahrt freuen. Kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen in Bali durften 25 Leute nach oben aufs Deck. Wir Mädels sind natürlich rechtzeitig aufgesprungen um die Überfahrt an der frischen Luft genießen zu können. Oben am Deck haben wir uns einen guten Platz gesichert, eine der Mitfahrerinnen hat ihr iPad an die Box angeschlossen, uns mit guter Musik versorgt und so sind wir entspannt und gut gelaunt in unseren Kurztrip gestartet. Nach einem Halt bei Lombok und Gili Air sind wir um kurz vor 12 Uhr auf Gili Trawangan angekommen und ich war sofort verzaubert. Am Hafen ankerten ganz viele von diesen kleinen typischen Fischerbooten und dem klaren, türkisen Wasser.

Hafen in Padang Bai Goodbye Bali Hallo Lombok! Gili Air #1 Gili Air #2 Ankunft in Gili Trawangan Gili Trawangan Hafen Boots-Selfie :)

Nachdem wir unsere Gepäck bekommen haben – ich hab mir extra Fränks Rucksack ausgeliehen, sodass ich ohne Handgepäckskoffer reisen konnte – ging es zu Fuß zu unserem Hotel „Coconut Dream Bungalow“. Also zu dem Hotel ist zu sagen, dass wir eigentlich ein anderes Hotel wollten, aber mein Vermieter meinte, dass es viel zu weit im Norden und am vom Schuss wäre. Man muss dazu wissen, dass es auf den Gilis weder Autos noch Roller gibt. Es gibt 3 Möglichkeiten sich fortzubewegen: 1. Die für die Inseln typischen Pferdekutschen, welche ich tunlichst vermeiden wollte, 2. Ein Fahrrad mieten und 3. Zu Fuß. Naja auf Kirchoff’s Rat hin haben wir dann dieses „Coconut Dream“ gebucht. Von der Lage her top, aber ansonsten sehr sehr einfach. Da wir ohnehin nur 2 Nächte dort waren und uns so gut wie gar nicht im Zimmer aufgehalten haben war das aber kein Weltuntergang. Nächstes Mal werde ich aber definitiv ins „Le Pirate“ gehen!

Ja und was haben wir so getrieben? Nachdem wir eingecheckt haben, haben wir uns Fahrräder für unseren Aufenthalt besorgt und sind dann erstmal ins „Pituq Café“ zum Essen geradelt. Dort gibt es richtig gutes und gesundes veganes Essen. Wir 3 haben eine „Dragana Bowl“ gegessen, eigentlich so wie die Nalu Bowls, das heißt: püriertes Obst mit Granola und ein bisschen frischem Obst als Topping. Seeeeeehr lecker auf alle Fälle und eine gute Stärkung, denn nach dem Essen haben wir uns auf den Weg an den Strand gemacht. Dazu muss ich sagen, dass ich von den Stränden ein bisschen enttäuscht war… Ich hatte etwas feineren, weißeren Sand erwartet und Wasser in dem man auch wirklich baden kann. Das blieb uns nämlich leider vergönnt, da die Ebbe und zahlreiche Steine/Korallen schwimmen nahezu unmöglich gemacht haben. Aber das ist natürlich meckern auf hohem Niveau tongue-out

Mit meinem Rad Pituq Café Dragana Bowls Strand-Shot

 Nach dem Sonnenbad sind wir an die Westküste geradelt um in der wohl bekanntesten Sundowner Bar „The Exile“ den Sonnenuntergang zu beobachten. Dort habe ich auch meinen ersten richtigen Cocktail genossen. Auf Bali trinke ich keinen Alkohol wenn wir in einer der Strandbars den Sonnenuntergang anschauen, da ich danach immer noch Roller fahren muss und beim feiern sind Cocktails zu teuer, haha laughing Und was darf natürlich nicht fehlen, wenn man auf den Gilis ist? Richtig, die typischen Gili-Swing (Schaukel) Bilder. An der Westküste Richtung Bali findet man zahlreiche der berühmten „Gili-Schaukeln“ im Meer, die regelmäßig von den Touristen als Fotoshooting Kulisse missbraucht werden.

Cocktail Time

Fertig mit Cocktails schlürfen und Bilder machen, sind wir ins Hotel zurückgefahren um uns ein wenig frisch zu machen. Dann ging es ins „Scallywages“ essen. Leider hatte ich nicht so Glück mit meinem Steak, da es erst noch halb roh war, ich hatte es medium bestellt und der Koch hat einfach nur eine Seite angebraten?! Die andere war wirklich noch komplett roh.. als ich es dann zurückgebracht habe um es nochmal kurz braten zu lassen, hab ich ein Stück bekommen was wirklich durch war, also Schuhsohlen Konsistenz undecidedlaughing Na gut dachten wir uns, nach dem Reinfall können wir ja nochmal in ein Spa gehen. Gesagt, getan. Wir haben (glücklicherweise) noch ein Spa gefunden, dass für uns bis kurz nach 23 Uhr offen geblieben ist, und haben uns eine 30-minütigen Fußmassage genehmigt. Ja was soll ich sagen? Der Abend war wirklich nicht mein Abend. Meine Masseuse hat mich eher gestreichelt als dass sie massiert hat, obwohl ich ihr drei Mal gesagt habe, dass sie doch fester machen soll. Und wenn ich was nicht leiden kann, dann ist das eine Massage die nicht richtig zu spüren ist. Jetzt mal ohne Schmarren wofür zahlt man denn sonst bitte?! laughing Und das Schlimmste an der ganzen Situation war, dass Pauline, die einerseits keine starken Massagen mag und noch dazu Sonnenbrand an den Beinen hatte, also noch weniger gerne fest massiert werden wollte, einen Mann hatte, der so richtig gut und mit Kraft massiert hat – argh. Nach dem zweiten Reinfall sind wir weiter in eine Shisha Bar und haben eine Shisha mit Apfel-Minz Geschmack geraucht, was meine Laune wieder ein wenig gehoben hat. Nur um sie dann wieder an den Tiefpunkt zu bringen, denn nach der Shisha Bar wollte ich noch Geld abheben. Ich bin also an einen der ATM’s gegangen, habe meinen Pin und die Geldmenge eingegeben, die Transaktion bestätigt – und: NICHTS. Meine Karte kam wieder raus, aber weder Geld, noch eine Quittung, noch eine Nachricht auf dem Automaten, dass irgendwas nicht funktioniert hat. Ich also leicht in Panik verfallen, da ich schon so einige Schauergeschichten über Kreditkarten Betrügerei gehört hatte. Letztlich war aber einfach das Geld ausgegangen und bis heute ist nichts abgebucht worden. Wusste ich aber an dem Abend nicht und so wollte ich einfach nur noch ins Hotel und schlafen.

Dass war auch gut so, denn am nächsten Morgen mussten wir fit sein! Ein Schnorchel-Ausflug zu den anderen beiden Inseln stand an, den wir mit Marcel (einem meiner Kommilitonen) und zwei seiner Freunde gemachten haben. Also das war echt das Highlight des Trips für mich! Wir haben zwei Schildkröten, zahlreiche bunte Fische und noch viel mehr interessante Korallen gesehen! Am Anfang war ich zwar ein wenig skeptisch als ich das Boot gesehen habe mit dem wir gefahren sind, aber alles ging gut und es hatte sogar einen Glasboden in der Mitte, wodurch wir auch während der Fahrt von einem Tauchspot zum anderen die Unterwasserwelt bestaunen konnten. Wir haben 3 Tauchstopps gemacht und waren zum Mittagessen auf Gili Air. Dort ist uns auch etwas sehr lustiges passiert :D Vorab ist wieder zu erklären, dass auf den Gili Inseln keine oder so gut wie keine Polizei gibt. Daher sind Drogen dort Gang und Gebe und viele Bars werben ganz öffentlich mit Schildern wie „We have the best Mushrooms on the whole island“ oder ähnliches. Jedenfalls waren wir auf Gili Air in einem ganz normalen Strandrestaurant und alle grade mit dem Verspeisen unseres Essens beschäftigt, als auf einmal ein Indonesier ankam und fragte wo wir herkämen. Auf unsere Antwort „Dari Jerman“ (dt. aus Deutschland) zückte er auf einmal ein kleines Päckchen mit Gras und meinte „You could try, just wait“. Er verschwand und kam kurz darauf mit einem Joint wieder, zog daran und bot uns seine Ware an. Wir mussten laut los lachen und nachdem wir ihm mehrmals versichert haben, dass wir nicht probieren wollten, ist er endlich wieder abgezogen.

Die Schnorchel Crew Einer unserer Guides Laura und Ich Photobomb von Marcel Schildkröte #1 Schildkröte #2 Regenbogenfisch Selfie Time Mermaid Feeling :D Best Bali Buddys! :) Zwischenstopp auf Gili Air Mittagsessen Location Auf dem Heimweg

Zurück auf Gili T haben wir Mädels uns auf unsere Drahtesel geschwänkt und sind einmal um die Insel gefahren. Dabei haben wir immer wieder Stopps gemacht, sei es gewesen um Fotos zu machen oder um der sengenden Sonne für einen kurzen Moment zu entkommen. Insgesamt haben wir aber trotzdem nur circa 2 Stunden gebraucht und das wirklich nur, weil wir so oft angehalten haben. In der Nähe des Hafens sind wir noch durch ein paar kleine Läden geschlendert und dann zurück zum Hotel, da wir alle Drei ziemlich k.o. waren.

Vorbereitung für die Inselrundfahrt

  Verschnaufspause Casa Vintage #1 Casa Vintage #2

Nach unserem Abendessen sind wir recht zeitig wieder in unsere Bettchen gekrabbelt und haben uns schlafen gelegt, da wir am nächsten Tag ganz früh rauswollten um den Sonnenaufgang anzuschauen. Das haben wir dann auch gemacht, das Aufstehen fiel uns gar nicht mal so schwer, da um Punkt 5 Uhr ohnehin der Muezzin eine Viertelstunde lang sein Geschrei gemacht hat laughing Wir sind also um kurz vor 6 Uhr an die Ostküste gefahren und haben uns den Sonnenaufgang angeschaut. Und das war echt unglaublich schön! Die Sonne ist langsam hinter der Bergkette Lomboks hervorgekrochen und hat alles in einen angenehmen Rotton gehüllt. Der Sonnenaufgang mit der Kulisse Lomboks hat mir sogar besser gefallen als der Sonnenuntergang bei dem man den Mount Agung, den größten Vulkan Balis, im Hintergrund bestaunen kann.

  Pauli und Ich <3

Im Anschluss an dieses Farbenspiel sind wir nochmal an die Westküste zu Casa Vintage gefahren und haben ein zweites Shooting mit der Gili Schaukel beim „The Exile“ gemacht.

Casa Vintage am Morgen

Danach ging es zum Auschecken und auf ein letztes Mahl auf Gili ins Pituq Café. Um 10 Uhr mussten wir am Hafen sein und um 11.30 Uhr saßen wir schon wieder auf dem Boot Richtung Bali. Auch auf dieser Fahrt sind wir wieder an Deck gegangen und da ich so kaputt war, bin ich in der knallen Hitze eingeschlafen, was wiederum zu einem ziemlich starken Sonnenbrand auf meinem Oberbauch gesorgt hat laughing So viel dazu, dass mir das nicht nochmal passiert. Momentan befinde ich mich aber schon wieder in der Reptilien-Häutungsphase laughing Aber wir haben Delfine auf der Rückfahrt gesehen, dass macht den Sonnenbrand eindeutig wett! smile

Letzte Bilder am Hafen auf Gili T

Ansonsten ist an dem Tag nicht mehr viel passiert. Wir waren so gegen halb 4 wieder in der Villa angekommen, haben uns kurz ausgeruht und sind dann für den Sonnenuntergang an den Strand gefahren. Das hatte schon echt was tolles, den Sonnenauf- und Untergang an einem Tag auf zwei verschiedenen Inseln anzuschauen.

Letzter Sonnenuntergang

Dienstags musste ich wieder in die Uni. Am Montagabend hatte ich mich schon ein wenig gefühlt, wie damals in der Schule immer am letzten Ferientag laughing Der Gili Trip war eben doch wirklich wie Urlaub für mich. Da ich Laura und Pauline unbedingt noch den Karma Beach zeigen wollte, hatten wir uns für Dienstagnachmittag dort verabredet. Wir IBSN’ler waren jedoch zu faul die Treppen zum Karma Beach zu nehmen und sind mit den Rollern zum Melasti Beach gefahren um dann zum Karma Beach zu laufen. Wir hatten diese Rechnung jedoch ohne die Flut gemacht, weshalb wir erstmal am Melasti Beach gefesselt waren. Als das Wasser dann begann sich zurückzuziehen konnten wir uns aber mit den anderen treffen und den Nachmittag gemeinsam am Strand ausklingen lassen. Unser letztes gemeinsames Essen haben wir dann in der „La Baracca“ dem guten italienischen Restaurant zu uns genommen. Die Mädels sind daraufhin nochmal ins Spa gefahren und haben sich die Nägel machen lassen. Spät am Abend haben wir uns zu dritt in mein Bett gekuschelt, nochmal unsere gemeinsamen Tage Revue passieren lassen und sind dann zusammen eingeschlafen. Nach dem kleinen Verschlaf-Fauxpas der Beiden stand am Mittwoch in aller Herrgottsfrühe um dreiviertel 6 der Abschied an. Ich wollte mich nochmal bei euch bedanken für die tolle Zeit und die vielen fabelhaften Erinnerungen die wir gemeinsam gemacht haben. Ihr seid die Besten!!! smile

  Karma Beach von oben Letztes gemeinsames Essen

Die Tage darauf habe ich erstmal alles verdauen müssen und mich auch ein bisschen erholen müssen von den ganzen Aktivitäten die wir unternommen haben :D Da hat sich der Freizeitstress nämlich das ein oder andere Mal wieder bemerkbar gemacht. Am Donnerstag hatte Neele, eine Villa Mitbewohnerhin Geburtstag und wir waren schon wieder bei dem guten Italiener essen. Diesmal hatte ich Salat, den man sich dort selber zusammenstellt und der war so gut! Mit Salat oder allgemein größeren Mengen an rohem Gemüse bin ich hier nach wie vor etwas vorsichtig und umso glücklicher bin ich dann, wenn ich in einem Restaurant bin, indem man das auch wirklich guten Gewissens essen kann. Danach sind wir zu so einer Eisdiele mit selbst gemachtem Eis gefahren und ich hatte ein richtig geiles Wassermelonen Eis smile

Lecker Salat mit Hähnchen und Avocado

Freitagvormittag war ich mit Lävke im „The Shelter“ frühstücken und ich habe dort mein nächstes Lieblingscafé entdeckt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele gute und kleine Cafés es hier gibt und alle machen super gesundes veganes und mega leckeres Essen, da ist unfassbar. Lävke hatte einen Wrap mit Falafel und ich habe meine „Free Bowl“ bei Nalubowls eingelöst und mir die teuerste Bowl mit circa 10 verschiedenen Toppings für umsonst geholt. Alles richtig gemacht würde ich mal sagen laughing

Danach ging es für mich an den Strand zum „Finns Beach Club“ wo ich mich mit Anni, Jan, Sebastian und Fränk getroffen habe. Das Ganze hat 20€ Eintritt gekostet, aber man hat 10€ als Verzehrgutschein wieder erhalten. Man wurde mit einem Aufzug an den Strand runtergefahren, hatte dort mehrere Sitz- und Liegemöglichkeiten und konnte sich kostenlos Schnorchelausrüstung sowie Stand-Up-Paddle-Boards ausleihen. Das wollte ich zwar unbedingt machen, jedoch hat mir das Meer mit seinen starken Wellen einen Strich durch die Rechnung gemacht undecided Aber wir wollen dort auf alle Fälle nochmal hin und dann wird das auch nachgeholt! smile

So und jetzt ist es bereits 1 Uhr bei mir und ich schreibe morgen die erste Prüfung - open Book, aber immerhin eine Prüfung - daher sollte ich schleunigst ins Bett gehen! laughing
Von meinem Ausflug in den Norden am Samstag berichte ich dann demnächst! smile

Mittwoch, 27.04.2016

Strand, Geburtstag, ein Vulkan und vieles mehr

Endlich gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir smile
Die letzten 10 Tage waren so vollgepackt mit Dingen die wir unternommen haben, dass ich nicht dazu gekommen bin einen Post zu schreiben, aber fangen wir von vorne an.

Am Montag den 18.04. stand der erste Besuch aus der Heimat an. Meine beiden besten Freundinnen haben den weiten Weg auf sich genommen um mich zu besuchen, Bali zu erkunden und nicht zuletzt meinen 21. Geburtstag mit mir zu feiern. Ich weiß noch genau was es für ein Gefühl war, als sie mir im Februar erzählt haben, dass sie wirklich zu mir auf die Insel kommen und bereits den Flug gebucht haben. Damals war alles noch so weit weg! Als ich Mitte März abgereist bin, ist mir der Abschied von ihnen gar nicht so schwer gefallen, schließlich wusste ich, dass ich sie ganz bald wieder bei mir habe. Als Arda, unser Fahrer, mich dann am Montag letzte Woche von der Uni abgeholt hat und mit mir zum Flughafen gefahren ist, konnte ich es immer noch nicht so richtig fassen, dass ich ungefähr 10 Tage lang ein bisschen Heimatgefühl haben werde. Umso glücklicher war ich, als ich sie endlich in der Flughafenhalle erblickt habe und ganz fest in die Arme schließen konnte.

 

Aber die Beiden waren bei weitem nicht das einzige „Stück“ Heimat. Ich habe schon seit meinem ersten Tag eine Liste geführt mit Dingen die sie mitbringen sollen und so kam es, dass Paulines Koffer zur Hälfte aus Mitbringseln für mich bestand. Ganz oben auf der Liste standen Gummibärchen, Schokolade und Sonnencreme. Sonnencreme ist hier nämlich einerseits ziemlich teuer und dazu enthält sie meist Whitening. Und wenn ich eines nicht will, dann ist das weißer als zuvor aus meinem Auslandssemester zurückkommen, haha laughing Gummibärchen gibt es auch fast keine, ziemlich schlimm für eine Haribo-Vernichtungsmaschine wie mich laughing Außerdem haben sie noch eine andere ganz heiße Ware mitgebracht: Wurst. Für drei Scheiben Schinken muss man schon an die 10€ zahlen und so wie der Schinken aussieht würde ich den nicht mal geschenkt essen. Daher habe ich mich gefreut wie ein Schnitzel, als ich zwei Leberwurstgläser bekommen habe!! Ihr müsstet mal die neidischen Blicke meiner Kommilitonen sehen wenn ich davon erzähle, ich habe echt Angst, dass die demnächst bei mir einsteigen und meine Leberwurst klauen laughing

Naja, nachdem wir bei uns in der Villa angekommen sind habe ich den Beiden erstmal ein bisschen Zeit gegeben sich einzurichten und sich frisch zu machen. Danach ging es gleich mit ein paar meiner IBSN’ler an den Seminyak Beach. Sonne, Strand und Meer konnten Laura und Pauli trotz Jetlag nicht ausschlagen. So haben wir den Montagnachmittag einfach ein bisschen am Strand entspannt, sind schwimmen gewesen und haben zu späterer Stunde den Sonnenuntergang mit den Anderen in einer der Beach Bars genossen. Abends waren wir in dem Warung nebenan essen und ich habe die Zwei gleich richtig in die balinesische Essenskultur eingeführt. Im Anschluss sind wir alle 3 ziemlich k.o. ins Bett gefallen.

  Seminyak Beach Sonnenuntergang Wunderschönes Farbenspiel Die ganze Rasselbande

 Am Dienstag ging es für mich ganz normal in die Uni, wir hatten aber schon um 12 Uhr Schluss. Laura und Pauline sind dann mit dem Roller nach Jimbaran gefahren und es ging mit ein paar Leuten an den "Dreamland Beach". Dort war ich erst ein bisschen enttäuscht, da der vordere Strandabschnitt doch sehr touristisch ist und ungefähr 1000 Asiaten rumspringen laughing Wir sind dann den Strand etwas entlang gewandert und haben ein schönen Platz mit einem schattigen Fleckchen für unseren Albino gefunden laughing Am Strand haben wir, wie den Tag zuvor, die Sonne genossen und gelabert. Baden war leider gar nicht mal so leicht, da unglaublich hohe und starke Wellen waren und man den richtigen Moment abpassen musste um ins Wasser zu kommen, ohne das man wieder von einer der Monsterwellen nach vorne geschleudert wird. Wobei das rückblickend eigentlich auch eine ziemliche Gaudi war laughing

  Der vordere Abschnitt Laura und Ich #1 Laura und Ich #2 Pauli und ich #1 Pauli und Ich #2

Wir Mädels sind so gegen halb 4 wieder nach Hause gefahren, da wir uns wie am Tag zuvor den Sonnenuntergang in einer der Strandbars anschauen wollten. Das „La Plancha“ war schon voll, weshalb wir den Strand entlang getigert sind und dann eine ähnliche Bar gefunden haben. Dort haben wir auch gleich zu Abend gegessen, die Mädels Quesadilla und ich Burrito, typisch asiatisch – nicht laughing

  Ein Gässchen auf dem Weg zur Strandbar Strandbar Bewölkter Sonnenuntergang

Am Mittwoch haben die Zwei eine Tagestour zum Monkey Forest, Ubud, die Reisfelder und zu einem Wassertempel gemacht. Leider ohne mich, da ich pflichtbewusst in die Uni gegangen bin. Aber der Ausflug muss wohl ziemlich schön gewesen sein, bis auf Lauras Affenbiss, weshalb ich ihn definitiv auch so machen werde. Nur den Monkey Forest brauche ich nicht mehr, einmal reicht mir und ich brauche auch kein so intensives Erlebnis mit einem der Affen laughing
Abends hatten wir vor, alle zusammen in den Skygarden zu gehen, um in meinen Geburtstag reinzufeiern. Geplant war, dass wir uns so gegen 18-18.30 Uhr dort treffen. Als ich dann um 18 Uhr auf den Balkon bin, da es draußen recht laut war und ich dachte, dass Laura und Pauline von ihrem Trip wieder gekommen sind, war ich doch ziemlich überrascht und auch etwas gerührt (ihr wisst schon – nicht nah am Wasser, sondern mitten drin gebaut) alle bei uns in der Villa zu sehen. Dann gab es schon ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk, ich habe zwei Dutzend Cupcakes (aus der deutsch/italienischen Bäckerei) bekommen. Und die waren soooo lecker!! smile Nach dem wir alle einen Muffin gemampft haben, ging es ab in den Skygarden zum Feiern. Es war echt ein richtig toller Geburtstagsauftakt und ein sehr lustiger, tanzreicher Abend mit anschließender Poolparty (in kleinerem Kreise) bei uns in der Villa!! Danke nochmal dafür meine Lieben!! kiss

  Geburtstagsmeute Kuss für die Kamera Selfie Time Cupcake und Ich

Meinen richtigen Geburtstag habe ich erstmal halb verschlafen – ups. Das hat dazu geführt, dass sich der komplette Tagesablauf verschoben hat und ich erst ganz spät am Abend Bescherung hatte. Wobei das gar nicht schlimm war, denn der Tag war einfach nur wunderschön smile Zum „Frühstücken“ sind wir ins „The Spicy Coconut“ gegangen und haben uns die volle Ladung Vitamine nach dem vorherigen Feiern gegeben. Es war wieder so köstlich, ich könnte mich echt reinlegen in diese Bananen-Pancakes!!

  Best Bali Buddys Frühstück

Danach sind wir direkt ins Spa Bali gefahren und ich habe gleich ein paar der Gutscheine eingelöst, die ich von meinen Villa Mitbewohnerjn bekommen habe. Wir haben uns alle die Nägel mit Shellack machen lassen, Laura hat sich noch eine halbe Stunde Massage gegönnt und ich habe mir die Oberschenkel waxen lassen. Habe ja auch lange genug warten müssen, bis sich die Haut wieder regeneriert hatte nach dem Sonnebrandmissgeschick laughing

 

Nach dem Spa sind wir shoppen gegangen, da ich noch einen traditionellen Sarong gebraucht habe für die balinesische Hochzeit. Ich habe einen wirklich schönen blau-goldenen gefunden, den ihr weiter unten auf Bildern bestaunen könnt. Nach dem Einkaufen ging es wieder – wie soll es auch anders sein – zum Sundowner in eine Beachbar. Die Sonnenuntergänge sind hier einfach zu schön als dass man sie ausfallen lassen könnte. Nach dem Sunset ging es ins Sate House zum Abendessen und ich muss zugeben, dass Satay Spieße einfach mein Lieblings-indonesisches Gericht sind smile

 

Und als ich dann endlich gegen halb 10 wieder in der Villa war, haben die Mädels mir einen Gabentisch in meinem Zimmer aufgebaut und es war Zeit für Geschenke. Da bin ich natürlich nochmal sehr emotional geworden und hatte auch ein bisschen Sehnsucht nach meinen Lieben zuhause. Ich wollte mich nochmal bei euch allen für die rührenden Karten und die tollen Geschenke bedanken!! kiss Ich habe euch alle ganz sehr lieb smile Und an meinem nächsten Geburtstag bin ich vielleicht auch mal wieder daheim laughing

  Geschenke

Nach ein paar FaceTime-Anrufen ging es für mich und meinen Übernachtungsgast Giada dann schnell ins Bettchen. Giada hat bei mir geschlafen, da wir zusammen mit Alina, Lävke und meinen beiden Mädels am Freitagmorgen eine Vulkantour geplant haben. Mitten in der Nacht um 01:30 wurden wir abgeholt und zum Gunung Batur im Norden gefahren. Nach zweieinhalb Stunden Fahrt sind wir verschlafen am Fuße des Vulkans angekommen und haben unsere Guides kennengelernt. Ziel war es den noch immer aktiven 1717 Meter hohen Vulkan vor dem Sonnenaufgang zu erklimmen um eben diesen später beobachten zu können. Gut.. also eine der beiden Sachen haben wir geschafft laughing Wir sind rechtzeitig angekommen, nachdem wir mit Taschenlampen bewaffnet im stockdunklen nach oben gewandert sind. Die Wanderung an sich war nicht so anstrengend, natürlich haben wir alle mächtig geschwitzt, aber wir hatten ja das Ziel immer vor Augen. An der Aussichtsplattform angekommen mussten wir jedoch feststellen, dass mit Aussicht nicht so viel ist, da der ganze Himmel mit Wolken zugehangen war. Wir sind also nochmal ein paar Meter nach unten gelaufen mit der Hoffnung, dass wir dann unterhalb der Wolken sind – aber keine Chance. Wir saßen also verschwitzt und dann recht arg frierend oben auf dem Vulkan und waren alle etwas enttäuscht, dass so gar nichts von einem Sonnenaufgang zu sehen war. Der Höhepunkt war dann aber, als es auch noch anfing zu regnen. Wir wollten alle nur noch nach unten und zurück. Aber egal, ich bin schließlich lange genug hier und werde noch ein paar Vulkane besteigen und mir vielleicht auch nochmal den Batur vornehmen! Hier mal ein Bild, dass ihr euch vorstellen könnt wie die Sichtweite und wie kalt es dort oben war. An meinem Gesicht lässt sich pure Begeisterung feststellen.. also fast laughing

Bereits gegen 11 Uhr waren wir dann wieder zurück in Legian. Pauline und Laura wollten noch shoppen gehen, was wir dann gleich gemacht haben. Gegen 13 Uhr sind wir zurückgekehrt und ins Warung nebenan essen gegangen. Nach einem kurzen Poolbad mussten wir uns auch schon fertig machen, da Kirchoff uns um 16 Uhr zu der Hochzeit seines Freundes abgeholt hat. Also war an dem Tag nichts mit Schlaf nachholen oder entspannen. Egal, schließlich waren die Mädels nur einmal zu Besuch und da musste jede Stunde ausgenutzt werden. Von der Hochzeit waren wir dann jedoch alle ein klein wenig enttäuscht. Die Zeremonie hatte bereits am Vormittag stattgefunden und als wir angekommen sind, war nur noch eine Hand voll Gäste dort. Wir wurden nett aufgenommen, mit einem Drink und einem Snack begrüßt, wenn auch ein wenig komisch beäugt. Wer kann es den Indonesiern schon verübeln, eine Gruppe von 12 weißen Europäern alle mit Sarong gekleidet mitten in den Reisfeldern Canggu’s auf einer balinesischen Hochzeit ist glaube ich wirklich ein leicht verstörendes Bild laughing Uns wurden dann die verschiedenen Haustempel gezeigt, an denen die Hochzeit und die Opfergaben stattgefunden haben. Bei einem unserer Bildershootings ist uns leider erst relativ spät aufgefallen dass wir mit unseren Füßen inmitten von Entenköpfen standen surprised Was tut man nicht alles fürs perfekte Bild, haha laughing Dann wurden wir zum Buffet geführt und haben eine Kleinigkeit gegessen. Anschließend stand ein Fotoshooting mit dem Brautpaar auf dem Programm, das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Ich bin ja der Meinung, dass das die Beiden erst unseren Umschlag mit dem Geld gecheckt hat und daraufhin bereit für Fotos waren laughing Wenig später haben wir dann unseren Heimweg angetreten, da sich doch eine gewisse Müdigkeit bemerkbar gemacht hat.

  Die Braut Einer der Haustempel Leckere Opfergaben :D Meine Frisur

Vollkommen fertig sind wir in unsere Bettchen gefallen und haben uns ein paar Stunden Schlaf genehmigt. Samstagmorgen hat der Wecker uns wieder nicht verschont und uns bereits um 6 Uhr aus den Träumen gerissen. 30 Minuten später standen wir mit Sack und Pack vor der Villa nur um eine Stunde auf unseren Fahrer zu warten.
Und wie es auf den Gilis so war werdet ihr am Freitag lesen können smile Ich muss nämlich zugeben, dass ich hundemüde bin und den Post jetzt nicht detailreich weiterschreiben würde und deshalb gibt’s am Freitag einen Neuen, versprochen! smile

Montag, 18.04.2016

Wochenrückblick #2

Es ist wieder Sonntag und ich sitze mit vollgeschlagenem Magen auf meinem Bett und habe grade die Feststellung gemacht, dass ich schon jetzt mein Handy, besser gesagt die Foto Galerie, zu Rate ziehen muss um mich zu erinnern was ich die letzte Woche so getrieben habe. Echt erschreckend! Wie soll das nur in ein paar Wochen sein? Naja, ein Glück gibt es durch die Bilder eine Gedächtnisstütze, haha laughing

Da ich die Sonne meiden musste, habe ich den kompletten Montag in geschlossenen Räumen verbracht. Nach der Uni haben Franzi, Giada, Anne und ich uns, wie bereits letzte Woche angekündigt, auf den Weg ins Spa gemacht. Wir hatten beschlossen uns die Nägel mit diesem Shellac machen zu lassen. Ich habe mir in Deutschland noch nie die Nägel machen lassen und wollte damit hier eigentlich auch nicht starten, aber man soll schließlich niemals nie sagen wink Und es ist einfach unschlagbar günstig! Noch dazu erspare ich mir das ständige ab- und wieder an lackieren, da normaler Nagellack durch den ständigen Wasserkontakt und den giftigen Mückenschutz maximal 3 Tage hält und da schaut das schon sehr unschön aus. Wir haben uns für das „Spa Bali Seminyak“ entschieden, da es gute Bewertungen hatte und wir in einen etwas seriöseren Laden wollten. Dort angekommen habe ich mich, nach einer „Sauberkeitsinspektion“, dazu entschlossen die Achseln waxen zu lassen. Nun gut, ich hatte auch das in Deutschland noch nie gemacht, es hat mich wieder der Preis überzeugt und ich habe einfach keine Lust jeden Tag zu rasieren, haha laughing Ich muss ehrlich zugeben, dass es gar nicht so sehr wehgetan hat, wie ich ursprünglich befürchtet hatte. Durch diese „nicht schmerzhafte“ Erfahrung habe ich mich bereit gefühlt, andere intimere Stellen waxen zu lassen. Alles was ich dazu sagen kann – AUA! Schmerzen ohne Ende, das werde ich denke ich nicht nochmal mit machen! Danach waren die Nägel an der Reihe. Zugegebenermaßen habe ich den Tag, trotz zwischenzeitlicher Schmerzen, sehr genossen. Wir Mädels saßen nebeneinander, konnten uns unterhalten, einen leckeren Hausgemachten Ingwer-Tee trinken und einfach ein bisschen abschalten. – Jaja, ich kann mir schon denken, wie ihr euch jetzt fragt, von was man hier denn gestresst sein kann, aber das geht; glaubt mir laughing Am Ende habe ich für alles knapp über 30€ gezahlt, ein Witz verglichen mit deutschen Preisen. Wieder ein Luxus der mir definitiv zuhause fehlen wird. Die Liste wird kontinuierlich länger..

Aber wenn ich schon von Dingen spreche die ich vermissen werde, es gibt natürlich auch Sachen die ich auf keinen Fall vermissen werde. Und da stehen momentan die Abgase auf Nummer 1! Ihr könnt euch das echt nicht vorstellen wie schlimm es ist. Eigentlich ist es unmöglich weiß zu tragen wenn man mit dem Roller unterwegs ist, da sich immer sofort ein schwarzer Film über den Stoff legt. Aber noch viel schlimmer ist es auf der Haut! Bedingt durch das ständige schwitzen und das dauerhafte tragen von Sonnencreme ist die Haut, besonders die Arme, eine perfekte Angriffsfläche für Ruß und Abgase. Und das Zeug geht richtig schwer wieder runter, ich muss mir die Tage mal ein Peeling-Duschgel kaufen. Ansonsten läuft man mit einer dünnen schwarzen Schicht auf der Haut rum.
Hier mal ein Feuchttuch mit dem ich nach einer Rollerfahrt über meinen Arm gefahren bin:

 

Genug gestänkert, weiter im Bericht laughing Am Dienstag sind wir nach Uluwatu zum Single Fin gefahren. Plan war es, dass wir uns erst gemütlich an den Strand unterhalb der Bar legen und dann pünktlich zum Sonnenuntergang in die angesagte Surfer-Bar begeben und dort zu Abend essen. Angekommen bei Single Fin haben wir uns also auf den Weg nach unten zum Strand gemacht. Ich habe euch ja bereits in den vorherigen Posts erzählt, dass man um an die Strände auf der Bukit Halbinsel zu kommen, meist sehr viele Treppen steigen muss. Unten angekommen waren wir dann ziemlich enttäuscht. Der Blue Point Beach war bedingt durch die Flut so gut wie gar nicht vorhanden. Und das Fleckchen Sand welches noch da war, lag im Schatten und es sind zig Touristen rumgelaufen. Nach langem hin und her, haben wir uns also entschlossen wieder nach oben zu wandern, eine Kleinigkeit im Single Fin zu essen und den Ausblick zu genießen und dann vor dem Sonnenuntergang wieder nach Hause zu fahren. Naja, an sich war der Nachmittag echt ein Reinfall, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Und die Bar ist echt der Wahnsinn, wir wollen dort unbedingt nochmal zum Sonnenuntergang hin!

Blue Point Beach Single Fin von unten Chill Out Area Ausblick auf's Meer

Am Abend sind wir Villa Joglo’s dann in die B9B-Beachbar am Double-Six Beach gefahren um den Sonnenuntergang zu bestaunen und noch eine Kleinigkeit zu Abend zu essen. Das war echt richtig schön dort, vor allem so bunt durch die Sitzsäcke, die Schirmchen und die Lampions. Dazu gab es den ganzen Abend über Live-Musik von einem lokalen Sänger. Der war echt putzig und hat immer gesagt, er verstehe die ganzen englischen Lieder inhaltlich gar nicht, aber er hofft, dass es uns gefällt. Und das hat es auch getan! smile

 

Mittwochs ging es dann weiter mit der Live-Musik, da wir an der Uni einen „Campus Chill Out“ Tag hatten. Es gab lecker einheimisches Essen umsonst, man konnte an einem Gewinnspiel teilnehmen und wie bereits gesagt, wurde wieder gesungen. Natürlich nur in den Pausen! Aber der Mittwoch war irgendwie echt ein sehr unnötiger Uni Tag, da alles total chaotisch war und wir die meiste Zeit von einem Raum in den anderen geschoben wurden nur um dort ewig auf den Professor zu warten. Naja, was will man dagegen machen, ist eben Bali-Style laughing

 

Ansonsten habe ich am Pool entspannt und Abends waren wir im „Sate House“ um die Ecke essen und es war wieder sooooo gut!! Ich liebe Satay Spieße einfach und hatte 5 Chicken und 5 Beef Spieße. Nach dem Abendessen habe ich nur ein bisschen Serie geschaut und nichts Großes unternommen.

Nomnomnom

Und am Donnerstag stand die zweite Uni Exkursion an! Wir haben uns wieder zu einer unchristlichen Zeit am Morgen auf dem Central Parkir eingetroffen um die lange Fahrt zu einer Kautschuk/Kakao Plantage anzutreten. Dort angekommen, haben wir einem Vortrag gelauscht, wie man in den Tropen eine Plantage führt und uns wurden die verschiedenen Stationen/Phasen gezeigt, die Kautschuk durchläuft. Danach ging es auf 3 LKW’s und wir wurden in den Palmen-/Kautschukbaumwald gefahren. Die Fahrt war absolut abenteuerlich und mich hat es gewundert, dass keinem was passiert ist laughing Überall hingen Äste in unserem Weg und wir sind Straßen entlang gefahren, deren Schlaglöcher ganze Roller verschlingen könnten laughing Aber wieder ein abenteuerliches Erlebnis mehr, das ich nicht missen möchte. Nach der Fahrt wurde uns gezeigt, wie Kautschuk gewonnen wird und wie eine Kakaofrucht aussieht. Außerdem gab es jede Menge Kokosnüsse zum Trinken und überraschenderweise sogar auch Kokosnussfleisch zum Essen. Das finde ich nämlich echt schade, normalerweise gibt es hier immer nur die Nüsse zum Trinken aber nicht zum Essen.

Fahrt auf den Lastern Lävke, Marcel, Markus, Alina und ich auf unserem Viehtransporter Kokosnüsse

Danach sind wir zu einem wunderschönen Aussichtspunkt gefahren und haben dort unser Mittagessen zusammenstellen können.

Mittags-Snack Franzi, Giada und Ich

Gut gesättigt ging es wieder in unsere Busse um nochmal ein ganzes Stück zum berühmten „Tanah Lot“ Tempel zu fahren. Ich fand den Tempel echt schön, aber ich habe mir irgendwie ein bisschen mehr erwartet. Angeblich soll es aber auch am schönsten dort sein, wenn die Sonne untergeht, also werde ich nochmal zum Sonnenuntergang hinfahren. Und vielleicht ist dann auch Ebbe, denn durch die Flut konnte man nicht sonderlich nah an den Tempel auf dem Steinhügel laufen und demnach auch nicht sonderlich viel erkennen.

Der Tempel aus der Ferne Und von Nahem mit Opfergaben

Als wir am späten Nachmittag wieder in der Villa angekommen sind war leider nichts mit ausruhen. Wir hatten am Abend ein kleines Grillfest geplant und mussten noch einiges vorbereiten. Das war gar nicht schlimm, denn es hat echt Spaß gemacht mal wieder ein bisschen „kochen“. Ökonomisch gesehen lohnt sich grillen jedoch echt gar nicht. Wir haben weit mehr gezahlt als für ein gewöhnliches Abendessen im Restaurant. Aber es ging einfach um das Feeling und das Beisammensein. Nach dem Grillen haben Alina, Lävke und ich uns spontan entschlossen noch in Skygarden zum Feiern zu gehen. Es war wieder ein gelungener Abend! smile

Am nächsten Tag war ich zwar ziemlich k.o., aber ich habe es pünktlich um 8 Uhr in die Uni zum Tauch-Theorie Kurs geschafft. Den Tauchkurs mache ich hier beim „Tauch Terminal Bali“ einer deutschen Tauchschule, die für uns IBSN Studenten ein spezial Angebot des „PADI Open Water Dive“ Tauchscheins haben. Der Kurs kostet für uns nur circa 180€, also ein echtes Schnäppchen! Die Theorie wurde recht schnell durchgezogen und danach die Prüfung habe ich natürlich bestanden. Erste Hürde geschafft, am 01.05. geht es dann zum Pool Training und am 05.&06.05. ins Meer. Ich bin schon sehr gespannt wie alles laufen wird und werde euch dann natürlich berichten!

Zur Belohnung des bestandenen Theorie-Kurses bin ich am Freitagnachmittag mit Lävke und Fränk in die Beachwalk Shopping Mall gefahren. Nicht gut, gar nicht gut laughing Wer gedacht hätte, dass es auf Bali nur kleine Marktstände gibt, liegt nämlich mehr als falsch. Ich habe es Gott sei Dank nur in 3 Läden geschafft (Pull&Bear, Mango, Stradivarius) aber ich sag’s euch ich hätte die leer kaufen können, haha laughing Nach dem anstrengenden Shopping Halb-Marathon sind Lävke und ich mit Giada und Franzi Abendessen gegangen und haben danach noch bei ihnen in der Villa gelabert und Skip-Bo gespielt. Wir sind aber recht zeitig heim, da Lävke so müde war. Und so habe ich noch ein paar meiner Villa Mitbewohner angetroffen, die grade auf dem Sprung ins „La Favela“ waren. Da ich nicht müde war und Lust auf tanzen hatte bin ich mitgegangen. Als einzig nüchterne Person ist fortgehen zwar immer bisschen anstrengend aber der Abend war trotzdem ganz nett, wenn auch nur kurz! Der Club ist ziemlich geil, da er teilweise überdacht und teilweise im Freien ist, mit Palmen und kleinen künstlich angelegten Bächen. Die Musik war nur so gar nicht meins und so bin ich nach gut einer Stunde wieder nach Hause gefahren.

Samstagmorgen sind wir frühstücken gegangen. Wir Mädels hatten bei Instagram mal wieder ein tolles kleines Lokal aufgetrieben, dessen Essensbilder uns das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Also ging’s ins „The Spicy Coconut“ zum veganen, super gesunden Power-Frühstück. Und es war soooooo unglaublich lecker!! Ich hatte Bananen Pancakes mit frischem Obst und einem frisch gepressten Wassermelonen-Ananas-Saft. Das perfekte Frühstück um für die Studexpoolparty am Abend gewappnet zu sein.

So lecker!

Zwischen dem Frühstück und der Poolparty am Abend habe ich erfolglos versucht mir eine neue Sonnenbrille zu kaufen, da mir meine eine Ray Ban abhandengekommen ist. Aber eine original Ray Ban auf Bali zu bekommen ist gar nicht mal so einfach und so bin ich gefrustet nach Hause zurückgekehrt und hatte eigentlich so gar keine Lust auf ein Abendprogramm. Da ich mein Bändchen aber bereits gekauft habe, bin ich also doch mitgegangen und es war echt ein lustiger Abend.

Die Location Anne, Giada, Larissa, Sandy & Ich

Heute ist nicht viel passiert. Musik hören, im Pool schwimmen und Sonnen – natürlich nur die Vorderseite, meine Beine schauen aus wie von einem Reptil das sich häutet, ziemlich ekelhaft das könnt ihr mir glauben. Marvin, mein Villa Mitbewohner, hat heute Geburtstag und am Abend waren wir im "Mama’s" gutbürgerlich deutsch essen. Ich hatte Leberkäs und es hat echt überraschend gut geschmeckt.

  Typisch Deutsch!

Wenn ich meinen Blog nochmal so lese, könnte man echt denken, dass ich hier nur mit Feiern und Essen beschäftigt bin, haha laughing Aber nächste Woche weht ein anderer Wind! Okay, ein bisschen Feierei wird es geben, denn ich werde 21 surprised Aber, es steht der erste Besuch aus der Heimat an, meine beiden Mädels, Pauline und Laura, kommen mich besuchen und wir haben viel kulturell vor! smile

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